Christian Lindner M. d. B.

Ziel: Wiedereinzug in den Landtag!

Suhl. Christian Lindner ließ bei seinem Wahlkampfauftritt im CCS Congress Centrum Suhl am 11. Oktober keinen Zweifel am Ziel der FDP bei der Thüringer Landtagswahl: Wiedereinzug ins Parlament! Der Bundesvorsitzende unterstützt mit seinen Auftritten aktuell in ganz Thüringen unseren Wahlkampfendspurt. Südthüringen war dabei die erste Station.

Die 200 Gäste der Wahlkampf-Veranstaltung erlebten an diesem Abend das klare Bekenntnis der Freien Demokraten zu dem, wofür die Partei steht. …über den Wahlkampf hinaus!

Gerald Ullrich M. d. B.

Der Bundestags-Abgeordnete und Landtags-Kandidat aus Floh-Seligenthal, Gerald Ullrich, machte zunächst deutlich: „Ich gehe fest davon aus, dass wir an der nächsten Regierung in Thüringen beteiligt sind.“ Die 5-Prozent-Hürde müsse dafür mit der Wählergunst gepackt werden. Dafür grenzten sich die Freien Demokraten mit verbindlichen und umsetzbaren Zielen deutlich von den anderen Parteien ab.

Thomas L. Kemmerich M. d. B.

Unser Spitzenkandidat und FDP-Landesvorsitzender Thomas L. Kemmerich aus Erfurt unterstrich ebenso das Ziel, als Partei wieder in den Thüringer Landtag einzuziehen, um politische Verantwortung für Thüringen übernehmen zu können.

„Wir wollen, dass die Mitte im wahrsten Sinne des Wortes Partei ergreift. Für die Freiheit, für das Recht und für den Mut, das Blatt zu wenden. Als Freie Demokraten sagen wir: Wenn die Welt verrückt geworden ist, dann wählt doch was Vernünftiges!“ Stellen wir jetzt die Weichen für die Zukunft. Bei der Landtagswahl am 27. Oktober haben wir die Chance, etwas zu ändern.

Christian Lindner richtete in seiner mitreißenden Rede den Fokus deutlich auf die Themen, die in Thüringen drängen und gelöst werden müssen.

„Was macht Thüringen wettbewerbsfähiger?“, fragte er. „An den wichtigen Standorten der Automobil- und Zulieferindustrie droht ein Struktureinbruch.“ Als Ersatz müssten neue Unternehmen kommen, so der Parteivorsitzende. „Wir müssen hier etwas schaffen, was in Osteuropa und Asien bereits funktioniert.“ Dafür müsste Bürokratie abgeschafft werden, denn die Regelungsdichte hemme jede Entwicklung. Vielmehr müssten an die Stelle von Subventionen der 1990er Jahre „attraktive Rahmenbedingungen“ für Unternehmensansiedlungen.

Das Thema Bildung war ein weiterer Schwerpunkt: „Den Respekt vor Kindern und Jugendlichen muss man wieder am Zustand von Schulen ablesen können.“ Dazu zählt auch, dass „kein junger Mensch ohne Lebensperspektive aus der Schule entlassen wird.“ Die Freien Demokraten stehen dafür, dass Schulen so viel „unternehmerische Freiheit“ erhalten müssen, Lücken, die Schulen haben, flexibel und kreativ auch mit nicht pädagogischen, aber hoch qualifizierten Fachkräften zu schließen, um die Qualität des Unterrichts zu sichern. Christian Lindner sprach sich überdies für eine Exzellenzinitiative für Berufsschulen aus: „Menschenwürde beginnt nicht mit dem Abitur!“

Gänzlich gegen Aktionismus und für vernünftige Lösungen plädierte der Bundesvorsitzende bezüglich Klimaschutz: „Deutschland darf nicht Moral-Weltmeister sein, sondern Technologie-Weltmeister.“ Klimasubventionen müssen in Zukunft auch klare Klimaeffekte zeigen. „Jeder Euro, den wir einsetzen, muss mehr Einsparung an Energie bringen.“

Christian Lindner wandte sich in der Flüchtlingsproblematik gegen die aktuelle Hysterie- und Katastrophenrhetorik. „Hier wird Angst gemacht und Optimismus genommen.“ 25 Prozent der über das Mittelmeer kommenden Flüchtlinge aufnehmen zu wollen, sei „töricht, naiv und falsch“ und stütze vielmehr die organisierte Kriminalität der Schlepper. Sein Vorschlag: Die Menschen aus Seenot zu retten, ihnen in UN-Lagern in Nordafrika die Möglichkeit geben, seriös einen Aufnahmeantrag zu stellen und ein Asylverfahren zu durchlaufen. Träfen die Kriterien nicht zu, müssten die Personen zurückgeführt werden. Diese Themen gelte es ganz klar zu lösen.

Nach seinem Auftritt nutzten zahlreiche Gäste der Wahlkampf-Veranstaltung noch die Gelegenheit zum regen Austausch mit dem Vorsitzenden der Freien Demokraten.

Thomas L. Kemmerich, Christian Lindner und Gerald Ullrich
Holger Holland, Constanze Koch, Gerald Ullrich
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