Bürgermeisterkandidat Enrico Schaarschmidt

Bürgermeisterkandidat Enrico Schaarsch

Am 11.12.2017 wählten die Liberalen in Meiningen Ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 15. April 2018. Mit einem einstimmigen Ergebnis wird der Ortsvorsitzende Enrico Schaarschmidt ins Rennen geschickt. Der 38-jährige führt den Ortsverband seit 2014, ist Schatzmeister des FDP-Kreisverbandes und Beisitzer im Landesvorstand der FDP. Beruflich ist Schaarschmidt seit 13 Jahren als Firmenkundenberater im genossenschaftlichen Finanzverbund tätig.

Programm:

Ich möchte den Meiningern ab April 2018 ein Angebot machen, das im Wesentlichen auf drei Kernpunkten fußt.

Wirtschaftsförderung

Zur Erledigung unserer Aufgaben sind nachhaltige Einnahmen notwendig. Gute Rahmenbedingungen für eine florierende Wirtschaft, sind die existenzielle Grundlage dafür. Auch die Gewinnung junger Menschen muss unsere Aufgabe für die Zukunft sein. Nur so können wir die Unternehmen mit Fachkräften versorgen und die Stadt beleben. Aus dem Leuchtturm der Kultur, muss auch ein Leuchtturm der Ausbildung werden. So wird Meiningen großartig:

  • Einstellung eines Wirtschaftsförderers.
  • Bildung eines Netzwerkes/Arbeitskreises zur Wirtschaftsförderung aus Meininger Unternehmern, der Meiningen GmbH und der Verwaltung.
  • Entwicklung eines Marketing – Konzeptes für Meiningen.
  • Senkung des Hebesatzes der Gewerbesteuer auf 300 Prozent.
  • Akquise von Flächen zur Neuansiedlung und Erweiterung von Unternehmen.
  • Erstellung eines Konzeptes für ein Meininger Gründerzentrum.
  • Unterstützung der Werbegemeinschaft durch die Finanzierung von Expertisen.
  • Nachhaltige Reduzierung des Verschuldungsgrades.
  • Anbindung einer Fachhochschule oder einer Fakultät für Schauspiel, Theaterökonomie, Kulturmanagement und Bereiche der musikalischen Weiterbildung.
  • Ausbau des Angebotes in der Pflegeausbildung.
  • Gewinnung von weiteren Bildungsträgern im technischen Bereich.
  • Engere Verknüpfung mit der Handwerkskammer Südthüringen und der IHK.
  • Bildung eines Arbeitskreises Metallverarbeitung für interne Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Engere Verzahnung mit der Polizeischule zum Beispiel durch Patenklassen in den Schulen.

Lebensqualität in Meiningen

 Wer wirtschaftlich wachsen will, wer Fachkräfte gewinnen, binden oder zurückholen möchte, der muss einen qualitativ hochwertigen Lebensraum anbieten. Auch der Traum vom eigenen Häuschen oder einer großen Wohnung muss in Meiningen erfüllbar sein. Dafür brauchen wir eine großangelegte Offensive zur Gewinnung von Flächen. So wichtig wie der Wohnraum, sind aber auch Kindergartenplätze, Kapazitäten in Schulen, Ausbildungsstätten vor Ort, Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, Freizeitmöglichkeiten und eine attraktive Innenstadt. Nur wenn wir das Zusammenspiel von wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten und Lebensqualität so weit wie möglich steigern, werden wir im Wettbewerb mit anderen Regionen langfristig erfolgreich sein. So wird Meiningen großartig:

  • Mobilisierung von Wohnraum durch die Schaffung weiterer Baugrundstücke.
  • Halbierung aller Straßenausbaubeiträge.
  • Förderung von Tagesmüttern um die Flexibilität der Kinderbetreuung zu erhöhen.
  • Verbindliche Schaffung von Reservekapazitäten für Härtefälle und Geschwisterkinder in den Kindertagesstätten.
  • Abschaffung des Schuljahrmodelles in den Kindertagesstätten. Die Betreuung muss nach Vollendung des ersten Lebensjahres gewährleistet sein und erfolgt losgelöst vom Schuljahresbeginn.
  • Kinderbetreuung muss für Eltern im Schichtbetrieb zeitlich flexibler werden.
  • Ausbau von Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten auch für Menschen mit Behinderungen.
  • Aufwertung des Englischen Gartens durch Gastronomie.
  • Ausbau der stationären Angebote für Jugendliche.
  • Personeller Ausbau für Jugendarbeit.
  • Bau von Grillplätzen zur Vermietung.
  • Flexibilisierung der Sperrzeiten im Innenstadtbereich.
  • Akquise von Gastronomen zum Ausbau der Outdoor-Angebote.
  • Förderung der Ausrichtung eines Schlossparkfestes.
  • Erhöhung der finanziellen Ausstattung für den Weihnachtsmarkt.
  • Förderung der Vernetzung zwischen Theater, Musikschule und Veranstaltern.
  • Ausbau des Angebotes der Tourist – Information.
  • Stärkere Vernetzung mit Angeboten der gesamten Region.

 Zurück zu den Aufgaben

Natürlich lassen Bürgermeister gerne Fußballstadien, Tanzsäle oder Erlebniswelten bauen. Die Aufgaben einer Kommune sehe ich allerdings vordergründig an anderer Stelle. Eine Stadt hat für mich in erster Linie ihre Verwaltungsaufgaben effizient und bürgerfreundlich zu erledigen, die Infrastruktur funktionstüchtig und modern zu halten und für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit zu sorgen. Sie sollte Rahmenbedingungen schaffen, wie ich sie in den ersten beiden Punkten, Wirtschaftsförderung und Qualitätssteigerung des Lebensraumes, erläutert habe. Das Bewirtschaften sollte man dann allerdings wieder der Wirtschaft überlassen. So wird Meiningen großartig:

  • Einsatz von Verkehrslotsen an Grundschulen.
  • Erneuerung aller defekten Straßendecken.
  • Erneuerung des Winterdienst-Konzeptes.
  • Verkehrsleitsysteme in der Innenstadt und den Gewerbegebieten. (Beschilderung für Parkplätze, Sehenswürdigkeiten, Tourist-Information ä.)
  • Erstellung eines Entlastungskonzeptes für die Ampelkreuzung Neu-Ulmer Str.- Steinweg.
  • Schaffung von Parkplätzen im Innenstadtbereich und den Wohngebieten.
  • Flexiblere Regelungen für Anwohner.
  • Poller und Signallampen an den Innenstadtzufahrten werden zurückgebaut.
  • Erhöhungen der Bußgelder für Verunreinigungen werden beantragt.
  • Die Kontrolldichte zur Verfolgung von Verunreinigungsdelikten wird zu Lasten von Parksünderkontrollen erhöht.
  • Schaffung von Schülerprojektwettbewerben mit attraktiven Preisen zur Verbesserung der Sauberkeit in der Stadt.
  • Deutliche Erhöhung der Mülleimer- und Aschenbecheranzahl sowie eine Erhöhung der Leerungsintervalle.
  • Schaffung von mehreren umzäunten Hundefreilaufzonen mit Sitzbänken, Wasseranschlüssen und Müllbehältern.
  • Stärkerer Kontrolle der Leinenpflicht für Hunde, außerhalb der Freilaufzonen.
  • Privatisierung der Betreibung des Volkshauses.

Werden wir gemeinsam die Stadt, in der sich die Zukunft am wohlsten fühlt!

Ich wünsche mir in den nächsten Monaten einen Wahlkampf, der in der Sache hart, aber nicht wie oft in der Vergangenheit, persönlich angreifend ausgetragen wird. Ich habe trotz vieler gegensätzlicher Meinungen allerhöchsten Respekt vor dem ehrenamtlichen Engagement aller Stadträte und dem hohen Einsatz unseres amtierenden Bürgermeisters. Eine Auseinandersetzung im Wahlkampf sollte absolut über der Gürtellinie stattfinden, das sind wir den Bürgern und dem Amt schuldig! Ich freue mich darauf!“

Programm Enrico Schaarschmidt zur Bürgermeisterwahl in Meiningen am 15.04.2018 als PDF Datei.

Interview des SRF mit Enrico Schaarschmidt.

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